Guardian Horse – Endlich sicher im Gelände

Ein unfassbar kleines Gerät mit unglaublich großer Wirkung: Der Guardian Horse Tracker ist deine Extraportion Sicherheit für den Ausritt ins Gelände. Das Gerät wird am Sattel befestigt und ist per Bluetooth mit deinem Handy mit einem Knopfdruck verbunden. Wenn du von deinem Pferd fällst, sendet er eine Notfall-SMS an deine angegebenen Kontakte. Das kann im Notfall dein Leben retten.

Wir alle wissen, dass sich selbst das liebste Pferd auch mal erschrecken kann. Egal, wie gut die Bindung zu deinem Pferd ist - es sind schlicht und einfach Beutetiere und die suchen ihr Heil im Panikfall unter Umständen auch in der Flucht. Genau da setzt der Guardian Horse Tracker an - denn wie oft sind wir Reiter auch mal alleine mit dem Pferd draussen unterwegs oder Nachts am einsamen Reitplatz. 

Außerdem wissen wir auch, dass ein sicherer Reiter dem Pferd mehr Grundsicherheit schenken kann. Wenn du dich also besser fühlst, weil der Tracker an deinem Sattel hängt, kann das wiederum deinem Pferd mehr Sicherheit geben. 

Interview mit Ralf - einem der beiden Gründer von "Guardian Horse" - über Gänsehautgefühle, mehr Sicherheit beim Reiten und was ihn und sein Team antreibt

 

Pferdeflüsterei:Guardian Horse - ich kann mir herleiten, dass es um Schutz geht. Aber was genau steckt hinter dem Namen? Und wer steckt hinter dem kleinen genialen Tracker?

Ralf (Guardian Horse): Der „Guardian Angel“ ist der Schutzengel. Genauso soll „Guardian Horse“ dein Schutzengel an deinem Pferd sein. Hinter Guardian Horse stecken Dennis Westermann und ich selbst (Ralf Stüber) sowie einige Unterstützer zum Beispiel in den Bereichen Logistik, Design und Tests.

Dennis und ich sind Cousins und ergänzen uns in unserem „Familienunternehmen“ sehr gut. Er ist als promovierter Informatiker und erfahrener Unternehmer für die Geschäftsführung und die Produktentwicklung zuständig. Ich übernehme neben meinem Chemie-Studium Aufgaben in den Bereichen Marketing und PR.

Pferdeflüsterei:Seid ihr selbst Reiter?

Ralf (Guardian Horse): Ich bin bereits seit meiner Geburt mit dem Virus „Pferd“ infiziert und verbringe viel Zeit mir Pferden. Ich kann mir ein Leben ohne Pferde nicht mehr vorstellen. Dennis ist kein Reiter, aber dafür ein großer Westernfan und somit ein „ganzer halber“ Cowboy ohne Pferd.

Pferdeflüsterei: Guardian Horse ist noch relativ frisch und jung, Dabei ist es doch irgendwie so, als ob so etwas schon vor vielen vielen Jahren erfunden hätte werden sollen.Wie lange gibt es „Guardian Horse“ tatsächlich schon?

Ralf (Guardian Horse): Die Idee zu Guardian Horse hatten wir im Winter 2016. 2018 waren wir dann mit unserem Guardian Horse Tracker für Android-Smartphones auf dem Markt. Seit 2019 dann auch mit der App für das iPhone.


Warum es den Guardian Horse Tracker gibt

Pferdeflüsterei:Wie seid ihr denn letztlich auf die Idee gekommen einen Tracker zu bauen? Gab es einen Auslöser?

Ralf (Guardian Horse): Der Auslöser war der Sturz einer guten Freundin im Gelände bei uns am Grötzinger Baggersee. Unsere Stute kam ohne Reiter an den Stall zurück. Zum Glück konnte der Reiterin schnell geholfen werden.

Aber solche Erlebnisse verändern uns. Ich begann daraufhin mir viele Gedanken zu machen. Mein Ziel war es, zu helfen solche Situationen zu vermeiden, wodurch in einem langen Prozess das Guardian Horse System entstand.

Pferdeflüsterei:Wie war dann dieser Entstehungsprozess? Gab es Prototypen-Fails oder war gleich der erste „Tracker“ ein Erfolg?

Ralf (Guardian Horse): Die Entwicklung war natürlich kein linearer Prozess. Wir haben viele Systeme und Tracker ausprobiert, bis wir ein System gefunden haben, dass unseren Bedürfnissen an Funktionalität und Qualität entsprach. Wir haben vorab auch eine Umfrage mit mehr als 1000 Teilnehmern durchgeführt, die uns bestätigte, dass ein Lösungsbedarf bestand.

Von Pferdeprofi Sandra Schneider bis zur VFD - Was sagen die Kunden

Pferdeflüsterei:Ihr habt ja auch Testimonials - wer nutzt euren Tracker? Und was berichten die Profis?

Ralf (Guardian Horse): An der Stelle möchte ich gerne Sandra Schneider, Reit- und Pferdetrainerin (westerntrainerin.com), „VOX Pferdeprofi“ zitieren:

„Die App gibt mir ein sicheres Gefühl - denn auch mit dem bravsten Pferd kann im Gelände mal ein Unfall passieren, und wenn man alleine unterwegs ist, kann das natürlich schwere Folgen haben. Darum: Daumen hoch! Einfache Benutzung, sofort startklar und absolut zuverlässig."

Wir sind zudem sehr stolz darauf Partner der VFD zu sein und haben natürlich noch viele weitere Testimonials die ihr gerne auf unserer Webseite unter guardianhorse.de nachlesen könnt.

Wir glauben, dass unser Guardian Horse Tracker hauptsächlich von Menschen genutzt wird, die viel allein auf dem Reitplatz oder im Gelände reiten und die die Möglichkeiten nutzen möchten die uns die moderne Technologie bietet um sich zusätzlich abzusichern.

Pferdeflüsterei:Was berichten die Kunden?

Ralf (Guardian Horse): Wir bekommen unheimlich viel gutes Feedback. Vor allem schreiben unsere Kunden, dass sie sich mit dem Guardian Horse System beim Ausreiten sicherer fühlen und ihren „Schutzengel“ nicht mehr missen möchten. Ich glaube diese Sicherheit überträgt sich auch auf unseren Partner - das Pferd - und hilft ihm so sich leichter zu entspannen.

Pferdeflüsterei:Welche Geschichten erreichen euch denn da? Könnt ihr ein oder zwei „Notfall“-Beispiele erzählen, wo euer Tracker geholfen hat?

Ralf (Guardian Horse): Wir haben letztes Jahr eine Zuschrift bekommen, dass unser Guardian Horse Tracker bei einem schweren Reitunfall ein Leben gerettet hat. Da hat man als Gründer natürlich erstmal Gänsehaut. Das hat uns bewegt und motiviert, uns weiter intensiv mit dem Thema zu beschäftigen.

Der Guardian Horse Tracker - was alles drin steckt

Pferdeflüsterei:Kommen wir noch zum Gerät: Was steckt da eigentlich technisch drin? Was kann das kleine Ding alles und was kann die App?

Ralf (Guardian Horse): Der Guardian Horse Tracker verbindet sich über Bluetooth mit der Guardian Horse App auf dem Smartphone des Reiters. Der Guardian Horse Tracker ist am Sattel befestigt.

Wird während eines Ausritts die Verbindung zwischen dem Tracker und der App unterbrochen, geht das System von einem Sturz mit davonlaufendem Pferd aus und startet automatisch einen Alarm-Countdown.

Wird der nicht deaktiviert, sendet die App automatisch eine Notfall-SMS. Die Notfall-SMS, die an zuvor hinterlegte Kontakte gesendet wird, enthält eine Wegbeschreibung zum Unfallort, damit Helfer möglichst schnell vor Ort sein können.

Pferdeflüsterei: Was ist, wenn das Pferd so loyal wie Fury ist und lieber bei seinem Reiter stehen bleibt?

Ralf (Guardian Horse): Um auch Szenarien zu überwachen, in denen das Pferd nicht wegläuft, gibt es die Möglichkeit in der App eine Bewegungsloserkennung zu aktivieren.

Stellt die App fest, dass sich der Reiter eine bestimmte Zeit nicht bewegt, wird ebenfalls ein Alarm-Countdown gestartet und ggf. die Notfallkontakte benachrichtigt.

Pferdeflüsterei:Wie lange hält die Batterie im Tracker? Und vor allem die Frage für „Nicht-Technik-Freaks“ - wie easy ist sie auszutauschen?

Ralf (Guardian Horse): Die Knopfzelle hält im Durchschnitt 9 Monate und lässt sich super einfach mit dem mitgelieferten Öffner wechseln.

Pferdeflüsterei: Klingt machbar ;-)Was kommt noch alles in Zukunft?

Ralf (Guardian Horse): In Zukunft werden wir uns weiter auf die Entwicklung von Technologien zum sicheren Ausreiten konzentrieren. Als nächstes soll unser neuer„Guardian Horse GPS-Tracker“ kommen. Mit diesem Tracker wird es dann auch möglich sein, das Pferd zusätzlich zum Reiter zu orten.

Außerdem arbeiten wir gerade an einem Notfallmanagementsystem über das sich die Reiter, Ersthelfer und Notfallkontakte im Falle eines Sturzes koordinieren können, sodass im Falle eines Reitunfalls noch effektiver geholfen werden kann.

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